ANDREA MARTON

... ist Tanzvermittlerin, Feldenkrais-Lehrerin und Choreographin für Kinder- und Jugendtanzstücke.

... vermittelt seit über 20 Jahren zeitgenössischen Tanz an Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie choreographiert  Kinder- und Jugendtanzstücke im schulischen wie nicht schulischen Kontext, leitet intergenerative Projekte für die Bühne und den öffentlichen Raum.

Seit 2014 Zusammenarbeit mit dem Filmer Severin Vogl.

Seit 1997 zahlreiche Fort- und Weiterbildungen im In- und Ausland für Tänzer und Pädagogen.

2005 gründete Andrea Marton gemeinsam mit Simone Schulte den Verein und das Projekt Tanz und Schule/
Fokus Tanz
(Tanzplan München / Bundeskulturstiftung).
Hier ist sie in der künstlerischen Leitung mit Simone Schulte, und verantwortlich für die Projektbegleitung der Künstler und das Fortbildungsprogramm der Projektleiterpools.

Gründungsmitglied des Bundesverbandes Tanz in Schulen.

Schultanzprojekte mit den Münchner Philharmonikern und dem Kammerorchester München.
Projekte in und mit Museen (Haus der Kunst / München, Lenbachhaus, Villa Stuck).

Pädagogische Mitarbeit im Bayerischen Staatsballett.

Seit 2009 Lehrauftrag an der Hochschule München für angewandte Sozialwissenschaften.
2008 - 2014 Lehrauftrag an der Universität Bern für Tanzkultur.
Seit 2014 Lehrauftrag an der Universität Augsburg.

2014 - 2017 Jurymitglied der Berliner Festspiele / Tanztreffen der Jugend.

Seit 2011 Leitung des Tanzlabor60plus

Seit 2013 Projekte mit unbegleiteten Flüchtlingen, geflohenen Frauen und Kindern.


INTERVIEW mit Andrea Marton:

Welche Frage bewegt Sie zurzeit in Bezug auf Bewegung, Tanz und Musik?

Ich vermittle Tanz stets auf der Suche nach Möglichkeiten Tanz als Leidenschaft und als eine sehr persönliche Ausdrucksweise seiner selbst erfahrbar zu machen. Ich erlebe es als große Aufgabe, Tanz nicht als feste Form weiter zu geben, sondern als Möglickeit.
Wie kann es uns gelingen, zu Experimentierlust und Mut zu verführen und neue ästhetische Zugänge zu schaffen?
Wie kann es uns gelingen, unsere Schüler von sich selbst zu überraschen?

Was haben Bewegung, Tanz und Musik in ihrem Leben bewirkt?

Wenn ich dem Tanz nicht begegnet wäre, wäre ich vielleicht ein Büromensch geworden. Vielleicht hätte ich auch das gerne gemacht. Aber ich hätte vermutlich nie verstanden, was es heißt seinen Beruf mit Leidenschaft zu füllen.

Und noch eins: ich glaube nicht an "Zwangsbeglückung" Tanz. Nicht alle Menschen müssen tanzen, aber allen würde ich wünschen mit Tanz einmal in Berührung gekommen zu sein, um ernsthaft entscheiden zu können, ob ihnen Tanz liegt oder nicht.

 

Aktuelle Termine

 

Tanzlabor
Für Frauen und Männer ab 60

Wöchentliches Training dienstags 10-12.30 Uhr
Studio Freitänzer
S-/U-Bahn Harras

Ab 15. Januar 2019


Weiterlesen...